Europride 2001 in Wien
1-30 juni 2001
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Toleranz - Akzeptanz
Kunst unterm Regenbogen

Galerie Ariadne, Bäckerstraße 6, 1010 Wien
Vernissage: Donnerstag, 7. Juni 2001 von 19 - 21 Uhr
Dauer: 8. Juni - 30. Juni 2001
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 13 - 18 Uhr; Samstag 10 - 13 Uhr und gegen telefonische Vereinbarung unter 0664 / 19 48 127

Wir zeigen Bilder und Fotografien, Österreichischer und Internationaler Junger und zum Teil bereits etablierter Künstler, die sich mit der Umsetzung des Themas "Homosexualität", mit Ihren jeweiligen künstlerischen Ausdrucksmitteln, auseinandersetzten. Die meisten Arbeiten sind extra für diese Ausstellung entstanden und es wird sicherlich sehr spannend sein die unterschiedlichen Zugangsweisen und Einstellungen zu einem Thema, welches in unserer Gesellschaft noch immer zu Ausgrenzungen führt, zu sehen.

u.a zeigen wir folgende Künstler:
Anatole Ak, Matthias Baumgartner, Horst Maria Doppler, Robert Felber, Klaus Grabner, Udo Hohenberger, Lydia Lenzenhofer, Amina Handke, Uta Heinecke, Monika Mager, Ferdinand Melichar, Lisi Misera, Stefan Osterider, Hans Persinger, Horacio Sapere, Christoph Schirmer, Ilse Schöttner, Franz J. Schwelle, Helmut Sennhauser, Peter Sengl, Lotte Seyerl, Hans Thomann, Martina Tscherni, Birgit Walter ...

Ausserdem zeigen wir die Präsentation:

FE/MALE
Claude Cahun, Paris, Jersey
Nan Goldin, New York
Catherine Opie, Los Angeles
Annie Leibovitz, New York
Inez van Lamsweerde, Amsterdam, New York
Sophy Rickett, London
Trish Morrissey, London
Silke Helmerdig, Berlin
Michaela Göltl, Berlin, Wien
Pez Hejduk, Wien
Christa Zauner, Wien

Das ungewöhnliche Ausstellungsprojekt FE/MALE, das im August in Wien gezeigt wird, wird im Rahmen des Europride in der Galerie Ariadne vorgestellt.

In einer Plakataktion im öffentlichen Raum werden Arbeiten von 11 Fotografinnen aus Europa und den USA präsentiert, die den Themenbereich "Androgynität" in unterschiedlichster Weise behandeln.

Von den pionierhaften Selbstporträts von Claude Cahun von 1920 reicht die Auswahl der Fotografien über Nan Goldin's persönliche Dokumentationen vom Beginn des queer movement bis zu typische Inszenierungen innerhalb der Lesbenszene der 90er Jahre. Zusammen mit künstlerischen Interpretationen und digital verfremdeten Aufnahmen zeigen diese Fotoarbeiten ein weites Spektrum von möglichen Konzepten auf, die traditionelle Dichotomie von Weiblichkeit und Männlichkeit aufzuheben.

Während in der Kunst das Infragestellen der Grenze zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit seit den 20er Jahren ein wesentliches Thema ist, existiert das Bedürfnis, jemanden als "Mann" oder "Frau" identifizieren zu können, im alltäglichen Leben wie eh und je. Die Mehrheit ist von androgynen Personen irritiert, die nicht klar einem Geschlecht zuzuordnen sind, Transsexuelle werden noch immer diskriminiert, Transvestiten nur als Performance - KünstlerInnen in Shows oder auf Parties akzeptiert.

Um einen allgemeinen Diskurs über die Macht von Kategorien und Polarisierungen anzuregen, bewegt sich das Ausstellungsprojekt FE/MALE aus spezifischen Kunst-Räumen hinaus in den öffentlichen Raum: die ausgewählten Fotoarbeiten werden im August als großformatige Plakate in einer U-Bahnstation in Wien präsentiert. Durch diese "outdoor-gallery" wird jede Passantin / jeder Passant mit dieser künstlerischen Intervention konfrontiert.

Im Rahmen des Europride 2001 stellt die Galerie Ariadne das Projekt FE/MALE in ihren Räumen vor. In Computersimulationen wird die Präsentation in den öffentlichen Raum in verschiedenen Städten wie Wien, Berlin, Paris, London und New York hineingedacht.

 
Trish Morrissey
 
Trish Morrissey
 
Catherine Opie
 
Catherine Opie
 
Sophy Rickett
 
Inez van Lamsweerde
 
Inez van Lamsweerde
 
Christa Zauner
csd wien | wasagasse 12/3/5 | a-1090 wien
tel +43-1-319 44 72/33 | fax +43-1-319 44 72/99
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