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Regenbogenfahne am Donauturm Als ein deutlich sichtbares Zeichen der österreichischen LesBiSchwulen Bewegung und als Beitrag zu Europride wird der Verein AGPRO (Austrian Gay Professionals) vom 1. bis 30. Juni 2001 den Wiener Donauturm mit der bislang größten Regenbogenfahne in Europa (60 x 6m) beflaggen. Der Regenbogen ist ein Symbol für Gemeinschaft mit unterschiedlicher historischer Tradition. Die gegenwärtig allgemein gültige Bedeutung kann damit umschrieben werden, dass sie ein Symbol für die Vielfalt der LesBiSchwulen Gesellschaft und deren (noch immer notwendigen) Kampf für Gleichberechtigung ist.
Infos und Rückfragen: AGPRO, Postfach 95, 1050 Wien www.agpro.at, mail: info@agpro.at
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Regenbogen-Fahnen in ganz Wien
Gemeinsam haben wir es geschafft: innerhalb einer Woche haben sich 64 SpenderInnen gefunden, die die Beflaggung aller Wiener Straßenbahnen mit Regenbogen-Fahnen zu Europride finanziell ermöglichen. Vielen Dank! - Alle SpenderInnen dieser Aktion.
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Frauenspuren - Eine andere Stadtführung
Frauen haben die Geschichte der Stadt geprägt.
Frauen haben selten Denkmäler und Gedenktafeln.
Lesbische Frauen noch seltener.
Dennoch: es hat sie gegeben - es gibt sie.
Ein geschärfter Blick ist notwendig.
Ein Stadtspaziergang unter anderen Blickwinkeln.
Allgemeines und Spezielles.
Für Frauen und Männer.
Frauen und Lesbengeschichte in Wien hören, sehen, erleben.
Stadtführungen mit Petra Unger
am 3. Juni, 14 Uhr, Treffpunkt: vor dem Parlament
am 10. Juni, 14 Uhr, Treffpunkt: Santo Spirito (Kumpfgasse 7, 1010 Wien)
am 24. Juni, 14 Uhr, Treffpunkt: vor dem Parlament.
Informationen und Anmeldungen zu Führungen:
Petra Unger Mollardgasse 48a/16 1060 Wien Mail: p.unger@nextra.at
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UNI-TOR: GO IN - COME OUT
i:q wird am 6. Juni an der Universität Wien und
im Alten AKH mit dem Projekt UNI-TOR auftreten. JedeR zehnte PassantIn, die/der
ein Tor zur Universität passiert, erhält ein "LesBiSchwules Startpaket"
mit nützlichen Informationen und notwendigen Accessoires. Desweiteren wird
es eine Videoprojektion über die Meinung "der Öffentlichkeit" zu Homosexualität
geben. Wir wollen auch verschiedene Workshops anbieten. Außerdem wird eine
Broschüre über wissenschaftliche Arbeiten zu LesBiSchwulen Themen an
der Universität Wien präsentiert.
Kontakt:
identity:queer GEWI, Hof 2, Altes AKH Spitalgasse 2-4 1090 Wien Treffen: jeden Donnerstag, 19 h i.q@gmx.at |
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Ausstellung: "Aus dem Leben" Die nationalsozialistische Verfolgung der Homosexuellen in Wien
Die Verfolgung von Lesben und Schwulen in der NS-Zeit nahm ihren Anfang oft in öffentlichen Toiletten, Parks und Bädern. Mitunter wurden sie auch von ihren Nachbarinnen, Nachbarn, Ehegatten oder Bekannten denunziert. Ihre Spur wurde aber auch bei Kontaktanzeigen und ähnlichen Möglichkeiten, jemanden kennen zu lernen, aufgenommen.
Auch vor 1938 und nach 1945 war Homosexualität als "Unzucht wider die Natur" strafbar. Nach dem "Anschluss" Österreichs im März 1938 wurden jedoch nicht nur viel mehr Angeklagte vor den Richter gebracht und ungleich höhere Strafen ausgesprochen, Homosexuelle fielen auch in den Zuständigkeitsbereich der Gestapo, die zum Teil mit den Gerichten zusammenarbeitete, zum Teil auch parallele Maßnahmen setzte.
Auf diese Weise drohte den gefassten Männern und Frauen die gesamte Willkür des nationalsozialistischen Terrorregimes: Haft, Folter, Konzentrationslager und Mord. Einige Männer wurden entmannt, an anderen wurden medizinische Versuche gemacht. Tausende wurden zur Zwangsarbeit in den Lagern gezwungen, viele starben bei der Arbeit, andere an den unmenschlichen Haftbedingungen oder durch die Brutalität der SS-Schergen. Für zahlreiche homosexuelle Menschen wurde die NS-Zeit zum Inferno. Als Dokumentation ihrer Leidenswege blieb in den meisten Fällen nicht mehr als die Zeugnisse des bürokratischen Vorgangs, der ihre Verfolgung damals begleitete.
Ganz am Anfang, also vor der Verhaftung, stand jedoch für die Verfolgten immer das intime Bedürfnis nach Zuneigung, nach Liebe oder nach Sex. Der Staat verfolgte dieses Bedürfnis als Verbrechen in den Betten seiner Bürger und bestrafte es mit Gefängnis, der NS-Staat auch mit Verstümmelung, Lager oder dem Tod.
Nach der Befreiung Österreichs, 1945, wurden die mit dem Vorwurf der Homosexualität verfolgten Menschen nicht als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt. Diese Anerkennung ist bis heute nicht erfolgt.
15. Juni bis 12. Juli 2001 Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 14. Juni, 18 Uhr
Ort: Heldenplatz, 1010 Wien
Veranstalter: Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien
Kuratoren: Niko Wahl, Hannes Sulzenbacher
Unterstützt durch den Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus |
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Stammtische und Grillfeste
Veranstaltungen vom Club Kreativ
Donnerstag, 7. Juni 2001: Stammtisch - tschechisch in Albert's Keller, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 65, veranstaltet vom Club Kreativ
Donnerstag, 13. Juni 2001: Stammtisch - holländisch im Warm Up, 1040 Wien, Pressgasse 30, veranstaltet vom Club Kreativ
Freitag 15. Juni 2001: Grillfest, anschließend Clubbing mit DJ und Schaumparty, bei der Steinspornbrücke hinter dem Paulaner, veranstaltet vom Club Kreativ
Donnerstag 21. Juni 2001: Stammtisch - ungarisch im Old Inn, 1050 Wien, Schönbrunnerstrasse 4, veranstaltet vom Club Kreativ
Donnerstag 28. Juni 2001: Euroheuriger beim Haydn, 1060 Wien, Haydngasse 7, veranstaltet vom Club Kreativ
Veranstaltungen vom Stammtisch Klosterneuburg:
Freitag, 8. Juni 2001, ab 19 Uhr: Grillfest mit Disco, Kierling, Maitisgasse 8, veranstaltet vom Stammtisch Klosterneuburg
Donnerstag, 13., Freitag, 22., Mittwoch 27. Juni: Stammtisch, Kierling, Maitisgasse 8, veranstaltet vom Stammtisch Klosterneuburg |
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Lesben im Archiv Eine Führung mit Diskussionsmöglichkeit
STICHWORT besitzt eine vielfältige Dokumentation der
Lesbenbewegung in Österreich. In einer Führung für lesbenpolitisch
engagierte und interessierte Frauen werden die Bestände sowie die
Arbeitsweise des Archivs vorgestellt.
Freitag, 8. Juni 2001, 15-16 Uhr STICHWORT. Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung, Diefenbachgasse 38/1, 1150 Wien |
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Podiumsdiskussion zum Film "Paragraph 175" Aus Anlaß der Österreich-Premiere der US-Dokumentation "Paragraph" 175 von Rob Epstein und Jeffrey Friedman diskutieren:
Gad Beck, Zeitzeuge, Deutschland (angefragt)
Michael Ehrenzweig, Produzent von "Paragraph 175", San Francisco
Gudrun Hauer, Politologin und freie Journalistin, Wien
Klaus Müller, Historiker und wissenschaftlicher Leiter bei "Paragraph 175", Amsterdam
Kurt Krickler, Generalsekretär/Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien
Pierre Seel, Zeitzeuge, Frankreich
Nikolaus Wahl, Historiker und Ausstellungskurator, Wien
über die Verfolgung von Lesben und Schwulen im Dritten Reich und die nicht erfolgte Entschädigung für diese Opfergruppe. Eine der ganz seltenen Gelegenheiten, homosexuelle KZ-Überlebende persönlich berichten zu hören. (Freier Eintritt)
Montag, 11. Juni, 20 Uhr, Galerie der Wiener Secession, Friedrichstraße 12, 1010 Wien
Veranstalter: DV8-Film, Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien
Unterstützt durch: Telling Pictures, Pink Triangle Coalition, Stadt Wien - MA 18, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Wiener Secession.
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Life Ball 2001
Der Life Ball ist eines der größten AIDS Charity Ereignisse in Europa und findet seit 1993 einmal jährlich in Wien statt.
In diesem Jahr gibt es den Life Ball im Rahmen von Europride am 16. Juni 2001 im und vor dem Wiener Rathaus.
Hinweise zum Life Ball-Kartenverkauf gibt es auf:
www.lifeball.org
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Lesben und Schwule und die EU Europa-Kolloquium
Sonntag, 24. Juni, 10-19 Uhr
Ort: Rathaus, Wappensaal
Veranstalter: Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Europäischer Regionalverband der International Lesbian and Gay Association (ILGA-Europa), Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien, CSD Wien
Unterstützt durch: Stadt Wien, Europäische Kommission, Vertretung des Europäischen Parlaments in Österreich
Eröffnung durch Stadträtin Renate Brauner
weitere Informationen
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Light Room Der Lightroom ist ein spiritueller, interreligiöser Begegnungsort. Mehrsprachige GesprächspartnerInnen und Info-Material zu Homosexualität und Glaube stehen ebenso zur Verfügung, wie ein Meditationsbereich, Leseecke, Snacks und Erfrischungen. Der Regenbogen - das biblische, niemanden ausschließende Zeichen - lädt ein, eigene Gedanken anzubringen. Meditationskurse und Führungen in den Dom finden hier ihren Ausgangspunkt.
Mo. 25.Juni - Mi 27.Juni, Gemeinderaum der Altkatholischen Kirchengemeinde, Wipplingerstraße 6, 1010 Wien (Altes Rathaus), 14-19.30 Uhr
Info und Kontakt: Christoph (HuK-Wien), Tel. 0676 / 401 25 69, christoph.hubatsch@orf.at oder
info@hukwien.at |
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Hotel Villa Ostblick »Hotel Villa Ostblick« versteht sich als eigenständiges künstlerisches Projekt innerhalb von Europride in Zusammenarbeit mit Menschen aus Osteuropa. Es ist Austellung, Veranstaltung und Begegnungsort.
Das »Hotel« bietet: 'Lounge', 'Fernsehabend', 'Fitnessroom', 'Diskothek', 'ausgedehnte Gartenanlagen', 'eigenen Start und Landeplatz', 'Coiffeur', 'Boutique', 'Schlafplätze in den Kategorien 1 - 7', etc...
Das »Hotel Villa Ostblick« wird am Sonntag, 24.Juni mit einem Aperitif eröffnet
und dauert eine Woche.
Genaues Programm beim Infopoint in der Villa (Linke Wienzeile 102, 1060 Wien) und unter www.villa.at
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Bettenbörse Die Öffnung der Europäischen Gemeinschaft nach Osten hin ist ein wichtiger Schritt in Richtung gemeinsames Europa. Die Bettenbörse ist ein kleines Symbol für ein Europa der Vielfalt, aber auch für ein Europa der sozialen Verantwortung vor allem auch für unsere osteuropäischen Nachbarn. Sie soll den Gästen von EUROPRIDE eine offene, eine starke aber vor allem eine gastfreundliche LesBiSchwule Community Österreichs vermitteln.
Rainbow.Online hat in Kooperation mit dem Rosa Lila Tipp (»Villa Ostblick«) eine Bettenbörse eingerichtet, die die Suche nach kostenlosen oder zumindestens sehr günstigen Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste von EUROPRIDE 2001 erleichtern soll. Nachfrage setzt natürlich Angebot voraus.
Übernachtungsmöglichkeiten können angeboten und nachgefragt werden unter: Rainbow.Online Bettenbörse, als auch im Rosa Lila Tipp, Linke Wienzeile 102, 1060 Wien. |
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Hausmusikabend im Light Room Klassik in vielfältigen Variationen, ein Musikabend gestaltet und musiziert von Freunden und Mitgliedern der HuK-Wien.
Di. 26. Juni 2001, Gemeinderaum der Altkatholischen Kirchengemeinde, Wipplingerstraße 6, 1010 Wien (Altes Rathaus), 19 Uhr.
Info und Kontakt: Christoph (HuK-Wien), Tel. 0676 / 401 25 69, christoph.hubatsch@orf.at oder
info@hukwien.at |
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SoHo-Konferenz Treffen sozialdemokratischer Homosexuellenorganisationen zu Europride 2001
Diskussion und Vernetzungstreffen von VertreterInnen der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisationen in Europa, als Folgeveranstaltung des ersten Treffens sozialdemokratischer Homosexueller zu Worldpride 2000 in Rom. - Inhaltlicher Schwerpunkt:"Gleichgeschlechtliche Partnerschaften - Modelle und Strategien verschiedener Länder"
Donnerstag, 28. Juni 2001 ab 12 Uhr im Parlament, 1010 Wien
Info und Kontakt: office@soho.or.at Ab Juni unter http://www.soho.or.at
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Interkonfessioneller Gottesdienst Das Thema ist der Regenbogen. Gott setzt dieses Zeichen als bedingungsloses 'Ja' zur Vielfalt der Schöpfung, der Regenbogen ist biblisch der einzige Bund, der mit der ganzen Menschheit geschlossen wird ohne jemanden auszugrenzen.
Im Anschluß gibt es eine Agape und Gelegenheit für Bekanntschaften und Gedankenaustausch.
Do. 28.Juni 2001, Altkatholischen Kirche, Wipplingerstraße 6, 1010 Wien (Altes Rathaus)19.30 Uhr
Info und Kontakt: Christoph (HuK-Wien), Tel. 0676 / 401 25 69, christoph.hubatsch@orf.at oder
info@hukwien.at |
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Gesundheits-Straße Unter der Koordination der Aids-Hilfe Wien und in Zusammenarbeit mit vielen anderen Vereinen und Initiativen konnte unter der Mithilfe von HOMED eine Gesundheitsstraße organisiert werden, die sich mit der homosexuell-spezifischen Gesundheit auf physischer, psychischer und sozialer Ebene beschäftigt.
Die Veranstaltung wird im Rahmen des Pride Parks vom 28.-30.6.2001 zwischen 10 und 23 bzw. 10 und 15 Uhr (30.6.) im Siegmund-Freud-Park vor der Votivkirche stattfinden, in Nachbarschaft des "Wien ist andersrum"-Festivalzeltes.
Weitere Infos und das Programm |
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HuG/K im Pride Park Beim Marktstand der österreichischen HuG und HuK - Gruppen stehen mehrsprachige GesprächspartnerInnen und europaweites Infomaterial zu Homosexualität und Glaube zur Verfügung. Unser großer Regenbogen - das biblische, niemanden ausschließende Zeichen - lädt ein, eigene Gedanken anzubringen.
Do. 28. Juni - Sa. 30. Juni, Pride Park beim Europridezelt, Sigmund-Freud-Park, 1090 Wien, ab 10 Uhr
Info und Kontakt: Christoph (HuK-Wien), Tel. 0676 / 401 25 69, christoph.hubatsch@orf.at oder
info@hukwien.at |
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csd wien | wasagasse 12/3/5 | a-1090 wien tel +43-1-319 44 72/33 | fax +43-1-319 44 72/99 info@europride.at
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